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Pastorale Informationen
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© fran_kie / Shutterstock.com
"Das hat's gebracht!" - Innovative Pastoral unter Corona

Die Corona-Pandemie als Wegweiser innovativer Pastoral? Projektvorstellungen aus der Praxis

Das Erzbistum Paderborn stellt hier Beispiele innovativer Pastoral unter Corona-Bedingungen zur Verfügung. Lassen Sie sich zu einer "Pastoral des Gelingens" inspirieren!

Corona-Pandemie als Beschleuniger

Die Corona-Pandemie hat in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen für Ausnahmesituationen gesorgt. Auch in Kirche sind wir davon betroffen. Dadurch sind sowohl bereits bekannte Entwicklungen beschleunigt, als auch neue Trends angestoßen worden. Beispielsweise hat sich das Freizeit- und Sozialverhalten, aber auch die Religiosität in manchen gesellschaftlichen Gruppen verändert. Die Entwicklungen betreffen uns als Kirche unmittelbar: Sie stellen die Frage, wie wir in pastoralen Kontexten darauf reagieren können.

 

Corona-Krise auch als Innovationstreiber

Vielfach zeigen sich in unseren unmittelbaren Reaktionen auf solche Veränderungen bereits zukunftsweisende Ansätze. An verschiedenen Orten habe AktuerInnen diese Entwicklungen erfolgreich aufgegriffen. Daneben sind wir überzeugt: Was an einem Ort funktioniert hat, kann auch in anderen Kontexten gelingen.

 

Beispiel-Projekte einer Pastoral des Gelingens

Daher hat das Thema „Corona und die Zukunft der Kirche“ im Diözesanen Entwicklungsprozess unterschiedliche Ansätze einer solchen „Pastoral des Gelingens“ gehoben. Diese sind im Folgenden zusammengestellt. So finden Sie hier zehn Beispiele aus verschiedenen pastoralen Kontexten. Kirchliche Jugend-, Trauer- und Gemeindearbeit sind dabei vertreten. Aber auch Projekte im digitalen oder im Sozialraum werden vorgestellt. Damit erhofft sich das Schlüsselthema, zu einem Transfer von Wissen innerhalb unseres Erzbistums beizutragen. Ebenso will es einen Impuls zum Austausch über die Erfahrungen mit gelungenen pastoralen Initiativen geben. Lassen Sie sich für Ihre Praxis anregen – Nachahmung erwünscht!

Ein Online-Podiumsgespräch greift manche der hier aufgeführten Beispiele nochmal auf. Das Gespräch setzt sich zum Ziel, die jeweiligen Erfolgsfaktoren zu heben und zu konkretisieren. Es steht unter dem Titel „Vom Guten erzählen 2.0. Noch mehr Beispiele für eine Pastoral des Gelingens“. Das Gespräch findet am Dienstag, 30.08.22 (19.00 bis 20.00 Uhr), statt. Herzliche Einladung, die Teilnahme ist kostenfrei!

Melden Sie sich auf der Seite des Liborianums an.

Erfahrungen innovativer Pastoral – Projektvorstellungen und Downloads auf einen Blick

Glaubenskommunikation im Sozialraum: Wo.Anders.Glauben

Claudia Röring und Bertholt Filthaut stellen hier Erfolgsfaktoren wirksamer Formate der Glaubenskommunikation im Sozialraum vor. Dies tun sie im Rückblick auf verschiedene Aktionen der Initiative „Wo.Anders.Glauben“. Sie erfahren außerdem, welche Bedeutung die Kombination aus social media und lokaler Presse für die Reichweite von Aktionen hat.

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Wo.Anders.Glauben

 

Digital & on-demand: Podcast "Hl. Strohsack"

Joakim Bull und Thomas Wertz haben zu Beginn der Corona-Pandemie ihren Podcast „Heiliger Strohsack“ gestartet. Bis heute haben sie 50 Folgen produziert und erreichen 300+ unterschiedliche HörerInnen. In ihrem Beitrag lesen Sie von einem digitalen on-demand-Angebot, das Menschen erreicht, die in der „klassischen Gemeindepastoral nicht auftauchen“.

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Podcast Heiliger Strohsack

Trosttaschen, Postkarten, „Letzte-Hilfe“-Kurse: „Tod & Trauer“-Pastoral im PR Soest

Sonja Rudolph, Martina Neuhaus und Uwe van Raay geben Einblick in die Veränderungen innerhalb der Trauerpastoral im PR Soest. Dabei skizzieren sie ihre Wahrnehmung des Wandels im gesellschaftlichen Umgang mit Tod und Trauer. Außerdem stellen sie konkrete Strategien in der Auseinandersetzung damit vor. Im Mittelpunkt steht dabei einerseits die Wiederentdeckung des Friedhofs als pastoraler Ort. Andererseits geht es um einen Perspektivwechsel von  angebotsfokussierter hin zu nachgehender Seelsorge.

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Trauerpastoral im Wandel

Digitaler Lebens- und Glaubenskurs: Mit Jesus in einem Boot

Zusammen mit KollegInnen hat Meinolf Wacker vom geistlichen Netzwerk „go4peace“ einen digitalen Lebens- und Glaubenskurs entworfen. Dieser kam auch in der Firmvorbereitung zum Einsatz. Besondere Kennzeichen des Kurses ist die veränderte Rolle der Hauptamtlichen. Aber auch die eigenverantwortliche Organisation der Teilnehmenden sowie die on-demand-Verfügbarkeit der Kurs-Bausteine sind als Faktoren des Erfolgs zu verstehen.

Einen guten ersten Überblick erhalten Sie bereits durch das Präsentationsvideo und den Flyer.

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Mit Jesus im Boot

Einsamkeit bekämpfen, Vergemeinschaftung stärken: Lockdownclub St. Nikolaus

Jonathan Berschauer und Jonas Klur haben während der Pandemie den „Lockdownclub St. Nikolaus“ eingerichtet. Darin versammeln sich Menschen, die sich gegen Einsamkeit engagieren wollen. Dafür verpflichten sie sich, Andere in regelmäßigen Abständen zu kontaktieren und so Zuwendung zuteilwerden zu lassen. Wie Sie entlang eines Themas ein lebendiges Netzwerk initiieren, reflektieren die beiden in ihrem Bericht.

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Lockdownclub Hl. Nikolaus

Digitales Streaming: Youtubeformat "Glaube trägt"

Anja Fecke hat den YouTube-Kanal „Glaube trägt“ ins Leben gerufen. Damit bietet sie ein speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung abgestimmtes geistliches Streamingangebot an. So konnte sie im digitalen Raum Partizipation für ihre Zielgruppe schaffen. Die Möglichkeiten und Herausforderungen digitaler Angebote konnte sie dabei aus eigener Erfahrung kennenlernen.

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Youtube_Glaube trägt

In zivilgesellschaftlichen Netzwerken engagiert für Bedürftige: das Gasthaus in Paderborn

Joachim Göbel reflektiert die Einrichtung eines Gasthauses für Bedürftige in Paderborn. Das Besondere dabei ist, dass dieses in Kooperation mit der nicht-kirchlichen Initiative „Unser Hochstift rückt zusammen“ entstanden ist. So ist das Gasthaus ein Beispiel für gelungene Kooperation und Netzwerkarbeit im Sozialraum. Als solches hält es vielfältige Impulse zur Nachahmung bereit.

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Gasthaus Paderborn

Von den Lebens- und Glaubensthemen her: Jugendhaus Hardehausen

Marc Henke und Benedikt Hebbecker zeigen in diesem Erfahrungsbericht, wie das Jugendhaus Hardehausen auf die Pandemie reagiert hat. Dabei skizzieren sie nicht nur konkrete Angebote. Auch gehen sie darauf ein, wie diese erfolgreich beworben wurden. Zudem ist Thema, wie sich die während der Pandemie neu entwickelten Formate in den Regelbetrieb überführen lassen.

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Jugendhaus Hardehausen

Auf dem Weg zu neuen kirchlichen Sozialformen: Bielefeld

Regina Beissel beschreibt ihre Erfahrungen mit „Impulsspaziergängen“. Diese hat sie zusammen mit jungen Erwachsenen entwickelt. Dabei reflektiert sie eine bemerkenswerte Entwicklung: Aus der Projektgruppe hat sich mittlerweile eine kleine christliche Gemeinschaft entwickelt. Diese bleibt als eigene Sozialform auch nach Projektabschluss bestehen. In den vergangenen Jahren scheiterten einige gezielte Maßnahmen, solche Gemeinschaften zu etablieren. Nun hat sich dies ganz nebenbei ergeben. Erfahren Sie wie!

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Impusspaziergänge

Menschen verbinden, Einsamkeit bekämpfen: Caritasverband Witten

Rund um die Wittener Marien-Kirche ist die Alterseinsamkeit sehr hoch. Um sie zu bekämpfen, hat der ortsansässige Caritasverband drei verschiedene Projekte auf den Weg gebracht. Das sind:

  • Heimatkunde-Spaziergänge mit anschließendem Kaffeetrinken
  • Brieffreundschaften zwischen GrundschülerInnen und SeniorInnen
  • ein regelmäßiges, kostenfreies Mittagstisch-Angebot

Alle drei Formate haben das Ziel, Menschen zu verbinden. Auf diese Weise wird Einsamkeit zu bekämpfen. Vorstand Hartmut Claes stellt die Projekte vor und reflektiert die Bedingungen ihres Gelingens.

 

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Heimatkunde-Spaziergänge, Briefe gegen Einsamkeit und Einladungen zum Mittagstisch

Sozialformen transformieren, Einsamkeit bekämpfen: Telefonandachten im SeniorInnenkreis

Barbara Holler, die einen SeniorInnenkreis in Dortmund leitet, beschreibt ihre Erfahrungen mit Telefonandachten. Dabei zeigt sich, welchen Beitrag solche überall dort kostengünstig zum Erhalt sozialer Gruppen und zur Bekämpfung von Einsamkeit leisten können, wo sinkende Mobilität die bisher gepflegten Sozialformen erschwert oder gar verunmöglicht.

 

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Telefonandachten im SeniorInnenkreis

Bei Interesse finden Sie hier einige Vorlagen für Telefonandachten zu…

Christi Wiederkehr

Maria

Bedeutung des ChristIn-Seins

Schöpfungsverantwortung im Sozialraum konkretisieren: Workshops in Belecke

Susanne Heppe, Theo Sprenger und Anja Werthmann berichten hier von den Belecker Klima- und Gerechtigkeitsworkshops. Diese hat die Pfarrgemeinde in Verbindung mit anderen AkteurInnen vor Ort seit 2021 ausgerichtet. Dabei gehen sie auf deren Gelingensbedingungen genauso wie auf die Strategien zur erfolgreichen Überwindung von Widerständen ein. Sie zeigen, wie in Wahrnehmung der allen Menschen gemeinsamen Schöpfungsverantwortung neue Netzwerke und Allianzen entstehen und Betroffene sich gegen die Klimakrise stemmen können.

Laden Sie sich hier den vollständigen Erfahrungsbericht dieser innovativen Pastoral herunter: Belecker Klima- & Gerechtigkeitsworkshops

Herzlichen Dank allen zu einer Pastoral des Gelingens Beitragenden!

Nun möchten wir noch allen Beitragenden unseren herzlichen Dank aussprechen: „Danke“ für Ihren Mut, die Erfahrungen einer Pastoral des Gelingens für Andere bereit zu stellen! „Danke“ für Ihre Bereitschaft, für Rückfragen und einen vertieften Austausch zur Verfügung zu stehen! „Danke“ für Ihr Engagement, Gott immer wieder neu einen Platz unter uns Menschen zu sichern!

Stellen Sie Ihre Erfahrungen innovativer Pastoral ebenfalls zur Verfügung!

Bestimmt haben auch Sie wertvolle Erfahrungen hinsichtlich innovativer pastoraler Projekte während der vergangenen Jahre gesammelt. Leider können wir unsere Augen und Ohren jedoch nicht überall im Erzbistum haben. So sind diese tollen Beispiele hier möglicherweise gar nicht erfasst. Daher möchten wir Sie nun herzlich auffordern, Ihre Erfahrungen einer „Pastoral des Gelingens“ ebenfalls zu teilen! Wenn wir auch Ihr Projekt hier vorstellen dürfen, kontaktieren Sie uns gerne über die untenstehenden Kontaktdaten.

Sie wollen von weiteren Erfahrungen berichten? Kontaktieren Sie uns gerne!

MaximilianSchultes

Dialogische Pastoral
Telefon: 05251 125 1662

Dr.
KatharinaLammers

Abteilung Entwicklung | Prozess Diözesaner Weg 2030+
Telefon: Tel.: 05251 125-1670
 
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pastoralinfo@erzbistum-paderborn.de
+49 5251 125-1430
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