logocontainer-upper
Pastorale Informationen
logocontainer-lower

Interview im Nachgang zur Frauenkonferenz

Bei der 3. Frauenkonferenz im Erzbistum Paderborn blieben manche Themen nicht ausführlich diskutiert. Aber: Natürlich geht die Auseinandersetzung weiter, in Auszügen wird hier ein Gespräch dokumentiert, das anlässlich des Katharinen-Tages bzw. "Tags der Diakonin" am 29.4.2021 geführt wurde

Unter dem Leitwort „Von Mensch zu Mensch Kultur (ver-)wandeln“ fand am 6. März 2021 die dritte Frauenkonferenz im Erzbistum Paderborn statt – aufgrund der Corona-Pandemie in digitaler Form. In mehreren Podiumsgesprächen ging es um aktuelle Fragestellungen, zum Beispiel, wie in der pastoralen Arbeit vor Ort mehr Geschlechtergerechtigkeit möglich sein könnte. Parallel dazu wurde in einem Chat lebhaft über jene Themen diskutiert, die derzeit die offizielle Debatte um die Kirche prägen, vor allem die Forderung nach einem Zugang von Frauen zu Weiheämtern.

Vier Teilnehmende der Frauenkonferenz griffen diese Diskussionen in einem Gespräch jetzt noch einmal auf – aus Anlass des „Tages der Diakonin“, der seit 1998 am 29. April, dem Festtag der heiligen Katharina von Siena, von den Frauenverbänden und darüber hinaus begangen wird. Im Gespräch miteinander sind: Annegret Meyer, Leiterin der Abteilung „Glaube im Dialog“ im Erzbischöflichen Generalvikariat, Martina Niedermaier, Gemeindereferentin in Dortmund, Roland Schmitz, Präses der kfd, und Rabea Krato, Dekanatsreferentin für Jugend und Familie im Dekanat Bielefeld-Lippe.

Annegret Meyer

Sie waren alle bei der Frauenkonferenz dabei, dort wurde nicht ausführlich auf den Zugang von Frauen zu Diensten und Ämtern diskutiert, was im Chat sehr angefragt wurde. Nun haben wir den 29. April, den Gedenktag der heiligen Katharina von Siena, der  nun schon seit 1998 als der „Tag der Diakonin“ begangen wird. Steigen wir mal damit ein. Welche Bedeutung hat der Tag in Ihrer Wahrnehmung?

Martina Niedermaier

Vor Ort spielt es keine große Rolle. Natürlich beschäftigt uns die Frage: Was machen Frauen in der Kirche? Was dürfen sie und was nicht? Aber mit dem Begriff ‚Diakonin‘ fangen die wenigsten etwas an.

Rabea Krato

Mir geht es ähnlich. Für mich ist das gar kein Thema gewesen. Ich habe vor unserem Gespräch noch mal nachgelesen und gedacht: Spannend. Aber für mich war das bisher kein Thema, und in der Jugendarbeit auch nicht.

Roland Schmitz

Für mich ist es ein Riesenthema. Sowohl der Diözesanverband als auch der Bundesverband der kfd platziert sich da immer wieder und versucht, den „Tag der Diakonin“ in die Fläche zu bringen. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich 1000%ig davon überzeugt bin, dass wir Diakoninnen brauchen. Frauen sind an Krankenbetten und in Altenheimen. Sie begleiten spirituell und seelsorglich. Und dann müssen sie z.B. zu einer Sakramentenspendung den Mann, den Priester, hinzubitten. Es ist höchste Eisenbahn, dass wir das Diakonat für Frauen öffnen. Theologisch ist das möglich. Aber der Wille fehlt.

Annegret Meyer

Spannend ist ja die Wahrnehmung, dass das an der Basis, bei den meisten Frauen und auch bei den jungen Frauen, erstmal kein Thema ist…

Rabea Krato

Ich würde nicht sagen: Das ist kein Thema. Ich glaube, viele wissen einfach nichts darüber.

Roland Schmitz

Das ist ja auch logisch. Weil die Kirche das seit hunderten, ja tausenden von Jahren nicht ermöglicht. Ich lese gerade das Buch von Schwester Philippa Rath OSB (im Herder-Verlag, Weil Gott es so will, 150 Berufungszeugnisse von Frauen) und da steht ja drin, warum das so ist: Wenn ein Mädchen immer nur hört: Diakoninnen gibt es nicht, dann kommt es natürlich auch nicht auf die Idee.

Martina Niedermaier

Für mich lautet die Frage eher: Was kann wer in (der) Kirche tun und was darf jemand? Dafür brauche ich zunächst einmal keine Diakoninnen-Weihe, sondern konkrete Befugnisse. Ich bin Krankenhausseelsorgerin und alleine zuständig. Fast jede Woche stehe ich vor der Situation: Ich kann Sterbesegen spenden, ich kann die Krankenkommunion bringen. Wenn dann explizit nach einer Krankensalbung gefragt wird, dann telefoniere ich hinter einem Priester her. Das ist zum Glück kein Problem, weil es ein Pastoral-Team gibt, das ich anfragen kann. Aber: Im Grunde genommen bin ich dadurch immer eine Krankenhausseelsorgerin zweiter Klasse, weil ich nämlich genau das nicht darf, was eigentlich ein originärer Auftrag der Krankenhausseelsorge wäre. Ich persönlich brauche keine Weihe. Es geht mir eher darum, was dürfen Laien? Was dürfen Priester? Was ist an allgemeines Priestertum gebunden und wozu gibt es den geweihten Priester? Das ist die entscheidende Frage. Und nicht: Mann oder Frau?

Annegret Meyer

Da gibt es ja wirklich unterschiedliche Richtungen: Geht es jetzt um den Zugang zu allen Diensten und Ämtern, wie es zum Beispiel Maria 2.0 fordert? Oder geht es darum, wie sich das Priesteramt weiterentwickelt oder das Verhältnis zwischen Taufpriestertum und Weihepriestertum? Das ist ja noch offen, in welche Richtung dies steuert. In diesem Zusammenhang eine Frage an Rabea Krato mit Blick auf diakonische Arbeit und Projekte, für die Jugendliche und junge Leute ja oft zu begeistern sind. Wäre es dort anders, wenn es männliche und weibliche Diakone gäbe?

Rabea Krato

Das ist nicht so einfach zu beantworten. Ich glaube, eine Beauftragung allein hilft nicht. Es ist eigentlich auch egal, ob es ein Mann oder eine Frau ist, der oder die sich dort engagiert. Wichtig ist für mich vor allem folgendes: Dass die Jugendlichen eine Übersetzungshilfe bei der Frage bekommen, was die konkrete Jugendarbeit mit (der) Kirche zu tun hat. Das fragen sich ja gerade ganz viele Jugendverbände und Jugendgruppen vermehrt: Was ist das Katholische bei uns? Ich zum Beispiel hatte erst relativ spät Menschen an meiner Seite, die mir gesagt haben: Natürlich hat das, was du tust, etwas mit Spiritualität zu tun. Und mit Gott. Und mit (der) Kirche. Das habe ich aber so gar nicht gesehen. Das hat mir zunächst keiner gesagt. Und das erlebe ich bei jungen Menschen heute auch sehr oft. Gerade jetzt in der Corona-Krise fragen sie nochmal viel prägnanter nach Sinn.

Roland Schmitz

Ich glaube, dass das entscheidend Katholische tatsächlich das Sakramentale ist. Für mich heißt das: eine Gemeinschaft zu haben, in der ich Freude habe und merke, das mich Lebenskraft, Lebensgeist erfüllt. Wenn nicht gerade Corona-Pandemie ist, kann ich rausgehen, mich mit Freunden treffen, einen Trinken gehen und so weiter. Das erlebe ich gern, und das ist toll. Was das Sakrament jetzt aber noch hinzu bringt, ist ja, dass es mich enthebt von meiner eigenen Stimmung und auch von dem relativ Zufälligen. Eine Glaubensgemeinschaft sagt: Wenn ihr diese – auch ritualisierten – Dinge feiert, dann feiert ihr die Präsenz Gottes und er, das Göttliche, ist real da. Und dafür steht dann auch eine Person, die sich weihen lässt. Und da ist es mir ganz wichtig, dass es Männer und Frauen sind. Die dann auch als Person, also in der Person, das darstellen. Da ist eine Frau. Da ist ein Mann, die oder der geweiht ist zu einem besonderen Dienst.

Martina Niedermaier

Ich glaube, das ist tatsächlich ein guter Gedankengang. Das Katholische als das Sakramentale. Die Kirche vergibt sich ganz viel, wenn sie viele Leute ausschließt von dem Zugang zu Weihe und Ämtern.

Annegret Meyer

Das ist die eine Seite. Und die andere Seite ist das, was Rabea Krato gerade gesagt hat. Da fällt mir der Begriff „Brückenmensch“ ein. Den kenne ich aus dem interkulturellen Bereich und auch in der Bildungsarbeit. Ich habe Bertram Meier im Ohr, den Bischof von Augsburg. Der hat letzte Woche den Vorstoß gewagt: Wir brauchen Diakoninnen, aber anders als den ständigen Diakonat von Männern, den wir schon kennen. Da kann man erst einmal fragen: Wieso denn schon wieder was eigenes für die Frauen? Aber ich habe gedacht: Ich glaube schon, dass es noch etwas Eigenes braucht. Weil nach meiner Wahrnehmung diese Diakone im Jugendbereich überhaupt nicht vorkommen. Und wir müssen doch zur Jugend hin. Da brauchen wir doch eher Jugenddiakone als Brückenmenschen, die nochmal anders aufgestellt sind.

Annegret Meyer

Das Thema Diakonat hat nicht für alle die gleiche „Energie“, merke ich. Aber eine unheimliche Energie hab ich gespürt bei dem Segnungsverbot für Homosexuelle Paare. Wie ist da Ihre Wahrnehmung? Was ist hier in der Jugendarbeit passiert?

Rabea Krato

Wir haben das Thema auf der letzten BDKJ-Sitzung gehabt. Und ich merke: Das sind, zumindest im Jugendbereich, gesellschaftliche Themen. Damit kann man Jugendliche ganz schnell abholen. Die sind dann auch sofort bereit zu unterschreiben und das Thema auch mitzugehen. Wir werden das auf BDKJ-Ebene auch nochmal weiter bearbeiten. Und ich glaube, das ist auch wichtig. Da werden wir glaubwürdig. Ich glaube sowieso, dass wir – jetzt muss ich aufpassen was ich sage – die relevanten Themen in Kirche oft nicht bearbeiten.

Annegret Meyer

Welche Themen sind das?

Rabea Krato

Das sind tagesaktuelle Themen. Also das ist zum Beispiel diese Petition, diese Unterschriftenpetition. Das Thema des Kindesmissbrauchs. Die Vorgänge im Erzbistum Köln. Da merke ich schon: Das ist eine ziemlich große Diskussion. Auch im Jugendbereich. Man muss einfach sagen, junge Menschen fackeln nicht so lange wie wir. Wenn ihnen etwas nicht passt, treten sie aus. Und das belegen ja im Moment auch viele Studien. Die Berufseinsteiger, die zwischen 25 und 34 liegen, die gucken sich das sehr gut an: Was machen wir in der Kirche? Und wenn es ihnen nicht passt, dann gehen sie. Man kann ja auch wiederkommen. Das ist ja durchaus möglich. Nur weil ich einmal austrete, heißt das ja nicht, dass ich nicht wiederkommen darf. Und da merke ich: Wenn wir nicht glaubwürdig sind, dann ist es schwierig, Menschen zu erreichen. Im Jugendbereich noch stärker als im Erwachsenenbereich.

Annegret Meyer

Das Segnungsverbot kam ja aus heiterem Himmel. Meine Frage an Martina Niedermaier wäre jetzt, wie das in den Gemeinden angekommen ist?

Martina Niedermaier

Wir haben uns sofort im Pastoralteam ausgetauscht. Und wir haben auch eine Stellungnahme geschrieben, in der wir unsere Position sehr deutlich gemacht haben. Wir haben auch ein Regenbogenbanner an unserem Bauzaun aufgehängt. Und die Rückmeldungen aus Gemeinden die bei mir angekommen sind, waren sehr positiv, von Leuten verschiedenen Alters, die sagten: Gut, dass ihr euch so klar positioniert habt.

Roland Schmitz

Wir haben als kfd sehr schnell gehandelt und eine Petition ins Internet gebracht. Da hatten wir innerhalb von vier Wochen 4700 Unterschriften. Und was mich sehr berührt, ist, dass circa 1500 davon noch einen persönlichen Kommentar geschrieben haben. Entweder aus ihrer eigenen Betroffenheit. Oder aus der Betroffenheit anderer. Oder eben weil sie sich für das Thema stark machen. Da ist viel Aktivierung drin ist. Und auch eine Dankbarkeit, dass dieses Thema jetzt endlich aus der Dunkelzone raus ist. Wir müssen es dann auch einfach tun – wie andere Dinge auch getan wurden. Ich glaube, Messdienerinnen durfte es offiziell erst ab 1996 geben. Aber auch da gab es Gemeinden, die das schon vorher erlaubt haben.

Annegret Meyer

Ganz wichtig finde ich noch die Frage nach Anschlussstellen zu gesellschaftlichen Themen, damit man nicht nur in dem innerkirchlichen Binnendiskurs bleibt – das wäre ermüdend. Da sind wir alle „mütend“, um dieses schöne neue Wort zu gebrauchen. Vielleicht können wir zum Schluss noch Visionen spinnen. Nicht im Sinne von Endvisionen, sondern im Sinne von: Was würde mir vor Ort helfen in meiner Arbeit, um in der Frage der Geschlechtergerechtigkeit, darum geht es ja, weiter zu kommen?

Roland Schmitz

Ich bin da im Moment sehr ambivalent. Einerseits bin im Moment auf Stand-By, ich habe gar keine Idee, keine Vision. Das andere ist: ich bin mitten im realen Leben. Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Frau, die aus der Kirche ausgetreten ist. Da haben wir sehr profunde Gründe diskutiert, die sie hat. Und gleichzeitig war da ihre spirituelle Suche. Und da ist die Idee entstanden, die finde ich nach wie vor gut, eine Gemeinde für die Ausgetretenen zu gründen. Die meisten wollen das wahrscheinlich nicht. Aber vielleicht gibt’s welche, so wie die Dame gestern, die sagen würden: ‚Ich suche ja trotzdem spirituell etwas.‘ Und das ist so eine Art visionäre Idee, da würde ich mich gerne als unbürokratischer Pastor für eine „Gemeinde der Ausgetretenen“ engagieren. Und das andere sind die konkreten Dinge im Verband. Es wird am 17.5. den Predigerinnen-Tag der kfd geben und wir werden eine Eucharistiefeier feiern mit der Predigerin oder geistlichen Begleiterin Mechthild Wother von der Diözesanebene. Gleichzeitig gibt es am 10. Mai die Initiative #Liebegewinnt, also Segnungs-Gottesdienste für jede Frau und jeden Mann, um alle Menschen zu feiern. Also das sind die Dinge, von denen ich sage: Wir dürfen uns jetzt nicht lähmen lassen, sondern müssen das, was wir als gut und richtig in der Geschlechtergerechtigkeit erkannt haben, auch voran bringen und schlicht leben.

Rabea Krato

BDKJ und Dekanat überlegen zusammen: Wie kriegen wir die Themen jugendgerecht aufbereitet, gerade zur Geschlechtersensibilität? Ich kann noch kein konkretes Datum nennen, aber das Thema liegt auf jeden Fall oben auf und da wird es nochmal etwas geben. Wichtig ist für mich das, was ich vor Ort gestalten kann. Und ich glaube, das ist dieser Mikrokosmos, in dem ich wirksam sein und Menschen erreichen kann. Auf den oberen Ebenen würde ich mir das natürlich auch wünschen. Da passiert ja auch an einigen Stellen schon etwas.

Martina Niedermaier

Also wenn ich mich in Dortmund umgucke, habe ich das Gefühl, dass es an ganz vielen Stellen schon viel gleichberechtigtes Handeln zwischen Frauen und Männern gibt. Aber man muss vor Ort eben Glück haben, gute Bedingungen haben, die passenden Priester da haben. Dann gehen Dinge, die woanders nicht gehen. Wenn ein Priester Frauen zum Beispiel verbietet, Wortgottesdienste in der Kirche feiern, kann man nur wenig tun…

Annegret Meyer

Aber es braucht eben genau diese beiden Bewegungen: möglichst viel Bewegung vor Ort, und möglichst viel Ausreizen der Möglichkeiten, da wo es geht. Unter dem Hashtag „Pastoraler Ungehorsam“ wird das ja derzeit verhandelt. Auf Bistumsebene sprechen wir von „pastoraler Umkehr“. Ich finde, das passt auch. Pastorale Umkehr bedeutet für mich zum Beispiel, diese Brückenmenschen zu aktivieren. Oder eben tatsächlich mit anderen Generationen, mit anderen Gruppierungen nochmal ins Gespräch kommen. Oder mit den Ausgetretenen.

Rabea Krato

Aber das ist sehr innerkirchlich gesprochen. Pastorale Umkehr, das versteht vielleicht ein kirchlicher Mitarbeiter, aber Personen die der Kirche nicht so nah stehen, wahrscheinlich weniger.

Annegret Meyer

Wir hatten ja auch die Diskussion: Kann man Geschlechtergerechtigkeit verordnen? Ich denke, man kann schon in die Richtung gehen und sagen: Wenn wir Geschlechtergerechtigkeit wirklich fördern wollen, dann darf es eben nicht so sein, dass sich ein Pfarrer aussuchen kann, ob jetzt eine Frau Wort-Gottes-Feiern leitet oder nicht. Möglicherweise gibt es ja gute Gründe, das zu sagen, aber dann muss man im Gespräch sein. Und dann braucht es immer Ecken, wo Bewegung auch schon da ist. Und dann muss man aber auch immer wieder mit der Leitungsebene versuchen, zu bestärken und versuchen, die Dinge zusammen zu bringen.

Rabea Krato

Ich glaube, das ist ja auch die Schwierigkeit: Ins Bistum gut zu kommunizieren in der passenden Sprache und mit den Menschen aus den Gemeinden ebenfalls.

Annegret Meyer

Ja genau. Brückenmenschen und Übersetzung. Das ist ein gutes Stichwort. Das braucht es wirklich. Und dabei nicht die Geduld zu verlieren, ist im Moment sehr schwierig, weil man echt zwischendrin denkt: Es geht nicht mehr. Man kann es nicht mehr verständlich machen.

Roland Schmitz

Das Verrückte ist, es gibt ja tatsächlich bei Themen wie der Segnung homosexueller Partnerschaften auch andere Meinungen. Mir ist klar, dass der Bischof da auch ganz andere Briefe auf den Tisch kriegt. Das ist halt das, wo ich sage: Da fehlt mir gerade die Phantasie, das zusammenzudenken. Vielleicht muss ich es auch nicht. Aber eben diese spirituelle Haltung zu entwickeln, zu sagen und zu sehen. Das war allerdings schon immer so. Die Jüngerinnen und Jünger waren ein zerrissener Haufen. Vielleicht ist es die Zeit, in der etwas zerreißen muss, damit etwas Neues aufbrechen kann. Dann ist das so. Ich hätte weiter gesagt: Sei ungehorsam wie Jesus.

pastoralinfo@erzbistum-paderborn.de
+49 5251 125-1430
Zur Newsletter Anmeldung