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© Konrad J. Haase
© Konrad J. Haase

II. Treffen der Seelsorger der Gemeinden anderer Muttersprachen und katholischen Ostkirchen

Am 17. und 18. Juni haben sich zum zweiten Mal die Seelsorger der Gemeinden anderer Muttersprachen und katholischen Ostkirchen getroffen. Neben Themen wie Datenschutz in der pastoralen Arbeit und dem Austausch zum Update der Transformation tauchten die Seelsorger in die Kulturen von Dortmund ein.

Zweites Treffen der Priester der Gemeinden anderer Muttersprachen und katholischer Ostkirchen in Dortmund

Unser Erzbistum Paderborn ist an vielen Orten bereichert durch katholische Christinnen und Christen, die aus vielen verschiedenen Ländern kommen und auch zum Teil in den katholischen Ostkirchen beheimatet sind. Diese muttersprachlichen Gläubigen, z.B. römisch – katholische Kroaten, Vietnamesen oder Tamilen und die ostkirchlichen Gläubigen, z.B. der rumänischen griechisch – katholischen Kirche, der eritreisch – katholischen Kirche oder der syrisch – katholischen Kirche, werden seelsorglich von Priestern begleitet, die ebenfalls aus diesen Ländern kommen und Mitglieder der Ostkirchen sind.

In den Räumen der Polnisch katholischen Mission St. Anna in Dortmund fand nun vom 17. bis zum 18. Juni ein zweites Treffen dieser im Erzbistum Paderborn wirkenden muttersprachlichen und ostkirchlichen Priester statt. Organisiert war die Konferenz vom „Team Gemeinden anderer Muttersprachen und kath. Ostkirchen“ der „Abteilung Leben im Pastoralen Raum“ des Erzbischöflichen Generalvikariates Paderborn.

Inhaltlich beschäftigte sich die zweitägige Konferenz mit den Herausforderungen, die der Datenschutz für die kirchliche Verwaltung darstellt: Zum Beispiel, wie präsentieren sich muttersprachliche und ostkirchliche Gemeinden datenschutzkonform im Internet oder wie werden die Kirchenbücher datenschutzkonform geführt? Ein ausführlicher Themenblock beschäftigte sich mit dem Transformationsprozess, den unser Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz für unserer Erzbistum angestoßen hat: Wie verwirklichen die muttersprachlichen und ostkirchlichen Priester den Auftrag Jesu einer menschenfreundlichen und -nahen Seelsorge gegenwärtig und welche seelsorglichen und organisatorischen Veränderungen werden sich durch den Transformationsprozess ergeben? Eine ermutigende Einsicht bei diesem Thema war, dass muttersprachliches und ostkirchliches Gemeindeleben aufgrund seiner großen Seelsorgeeinheiten und der begrenzten Priesterzahlen schon jetzt in einem gewissen Teil verwirklicht, was der Transformationsprozess für die Zukunft der Territorialgemeinden ankündigt. So können die gegenwärtigen Erfahrungen, wie muttersprachliche und ostkirchliche Priester schon jetzt Seelsorge gestalten, ein wertvoller Beitrag bei den weiteren Schritten sein, die der Transformationsprozess geht.

Das kulturelle Programm der Konferenz war ein Eintauchen in den speziellen Raum des Ruhrgebietes und der vielfältigen Kontexte: Dazu gehörte eine Besichtigung der Zeche Zollern 2/4, ein Gespräch mit Pastor Stefan Tausch vom Katholischen Centrum über die „Citypastoral“ in Dortmund und ein abendlicher Ausklang in einer typischen „Ruhrgebietskneipe“.

Kontakt
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