Suizid ist in Deutschland nach wie vor ein großes, gesellschaftliches Problem mit jährlich rund 10.000 Todesfällen und zahlreichen weiteren Suizidversuchen.
Die Tabuisierung und Stigmatisierung in der Öffentlichkeit verhindern häufig, dass Betroffene und ihr Umfeld rechtzeitig Unterstützung suchen.
Tabu heißt: über etwas wird nicht gesprochen und so gewinnt das Unausgesprochene Macht über uns.
Wenn wir es zur Sprache bringen können, geschieht das Gegenteil, es verliert an seiner lebensbedrohlichen Gewalt.
Wir laden zu einer Wanderausstellung von AGUS (Angehörige um Suizid) ein.
Die Ausstellung wurde konzipiert, um die Todesart Suizid und die Trauer danach ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, zu informieren und zu enttabuisieren. Die Ausstellung bietet Informationen für Menschen, die sich aus beruflichen oder ganz persönlichen Gründen mit dem Tabuthema Suizid auseinandersetzen und soll dazu beitragen, die Situation der Hinterbliebenen kennen zu lernen und mehr über die Möglichkeiten einer hilfreichen Unterstützung zu erfahren.